Veröffentlicht von Prof. Dr. jur. Burkhard Oexmann am 09.02.2026

„Putzen“ (Grooming) beim Pferd

Methoden, Effekte und Grenzen der Evidenz (Modus: Wissenschaftliches Gutachten)

1. Auftrag und Fragestellung

Untersucht werden sollen (i) gängige Putzmethoden und Hilfsmittel, (ii) deren wahrscheinliche Effekte auf Pferd (Haut, Muskulatur/Faszien, Psyche, Metabolik), (iii) Effekte auf den Reiter/Menschen und (iv) Auswirkungen auf die Pferd–Mensch-Beziehung – kritisch, mit Bezug auf Fachaufsätze/Studien, nachvollziehbar gegliedert.

2. Begriffe, Abgrenzung, Grundannahmen

„Putzen“ wird in der Praxis sehr heterogen verwendet: von reinem Haut-/Fellreinigen (Schmutz entfernen, Ausrüstungsvorbereitung) bis zu taktilem Kontakt mit (teilweise) massageähnlichen Anteilen (Striegeln, kräftiges Rubbeln, „Kraulen“). Wissenschaftlich muss man trennen:

  1. Hygiene-/Vorbereitungsputzen (kurz, zielgerichtet, oft mit höherem Druck an „dreckigen“ Arealen).
  2. Sozialer/affiliativer Körperkontakt (ruhig, rhythmisch, pferdefreundliche Zonen, „Consent/Agency“).
  3. Manuelle Therapie/Massage (definierte Techniken, meist längere Dauer, therapeutisches Ziel).

Die Evidenzlage ist entsprechend uneinheitlich: Viele Studien untersuchen gezielten Touch/Massage oder Grooming-ähnliche Settings, aber nicht „den Stallalltag“ in seiner ganzen Varianz.

3. Methodik der Begutachtung (Literaturbasis)

Ausgewertet wurden peer-reviewte Studien und Reviews zu:

  • Grooming/Brushing und Pferdeemotion/Wohlbefinden (u. a. Feldstudien, Labor-settings).
  • Bevorzugte Berührungszonen (z. B. Widerrist) und kardiovaskuläre Stressmarker (HR/HRV).
  • Massage/manuelle Therapie mit Stress- und Temperatur-/Durchblutungsindikatoren.
  • Bonding/Physiologie Mensch–Pferd (Oxytocin/Cortisol, HRV-Kopplung).
  • Soziale Funktion von (gegenseitigem) Grooming bei Pferden als Referenzmodell.

4. Methoden des Putzens: Instrumente, Technik, typischer Zeitaufwand

4.1 Hilfsmittel (funktional, nicht-markenspezifisch)

  • Hufkratzer + Bürste (Sohlen-/Strahlhygiene; Sicherheits- und Gesundheitsrelevanz).
  • Striegel (Gummi/„Curry“): löst Schmutz/Unterwolle; Druck hoch variabel.
  • Kardätsche/Body brush: verteilt Hautfette, entfernt feinen Staub.
  • Weiche Bürste/Gesichtsbürste: sensible Regionen.
  • Mähnen-/Schweifkamm: mechanische Belastung für Haar; risikoarme Anwendung mit Fingerentwirren.
  • Optional: Handtuch/Abschwitzdecke, bei Nässe/Schweiß (thermoregulatorisch, aber nicht „Massage“).

4.2 Zeitaufwand (realistische Spannen)

  • Minimal (Sicherheits-/Ausrüstungscheck): 5–10 min (Hufe, Sattellage, grober Schmutz).
  • Standard: 15–25 min (Ganzkörper + Hufe + Ausrüstungsvorbereitung).
  • Affiliativ/ruhig: 10–20 min zusätzlich (langsam, bevorzugte Zonen, Pausen, „Wahl lassen“).
  • Massageähnlich/therapeutisch: häufig 20–30 min als eigene Einheit (dazu existiert eher Massage- als Putzevidenz).

5. Effekte beim Pferd

5.1 Haut, Fell, „Mikrozirkulation“ – was ist belegt?

Plausibel und praxisnah ist: Entfernen von Schmutz/losen Haaren, Verteilung von Hautlipiden, frühzeitiges Erkennen von Läsionen/Parasiten/Druckstellen. Die harte experimentelle Evidenz speziell „Brushing → mehr Durchblutung/Metabolik“ ist jedoch dünn; robuste physiologische Endpunkte werden häufiger in Massage- oder Therapie-Touch-Studien gemessen, nicht im Alltagsputzen.
Thermografie- und Temperaturstudien zeigen grundsätzlich, dass Oberflächentemperatur mit Durchblutung/Belastung zusammenhängt und sich durch manuelle Einflüsse verändern kann, sind aber nicht 1:1 „Putzen“.

Kritischer Befund: Wer „Putzen steigert nachweislich die Durchblutung“ behauptet, verwechselt oft Plausibilität/Lehrbuchwissen mit Studienlage.

5.2 Muskulatur, Faszien, Propriozeption – was kann Putzen, was nicht?

Putzen ist keine Massage – außer man putzt tatsächlich mit Techniken/Intensitäten, die in Richtung manuelle Therapie gehen.

  • Massage/Manual Therapy kann Stressindikatoren senken und lokale Temperatur/Perfusion beeinflussen (Pilot- und Interventionsstudien).
  • Myofasziale Konzepte werden in equiner Manualtherapie diskutiert (z. B. „myofascial release“), die Evidenz ist aber heterogen und oft indirekt.

Einordnung:

  • Leichtes bis moderates Bürsten stimuliert vor allem kutane Mechanorezeptoren (Tastsinn), ggf. beruhigende Effekte – eher neurophysiologisch als „faszienlösend“.
  • Kräftiges Striegeln/Rubbeln kann lokal muskuläre Schutzspannung triggern oder lösen – je nach Pferd, Zone, Druck, Kontext.
  • Für spezifische „Muskelgruppen“ gilt: Putzen „trainiert“ keine Muskeln; es kann höchstens Tonus/Spannung kurzfristig modulieren (wie bei Berührung/Massage), wobei hierfür die bessere Evidenz aus Massage-Settings stammt.

5.3 Psyche, Stress, Emotion – die stärkste Evidenzachse. Hier ist die Datenlage am greifbarsten – und zugleich unbequem: Grooming wird von vielen Pferden nicht automatisch als angenehm erlebt.

  • Feld- und Beobachtungsstudien berichten, dass Grooming im Stallalltag häufiger negative als positive Ausdrucksformen auslöst (Abwehr, Drohen, Muskelanspannung), und dass dies auch Sicherheitsrisiken erhöht.
  • Experimentell zeigen Studien zur Qualität der Interaktion, dass „Grooming“ über wiederholte Sitzungen zwar Kontakt-/Annäherungsverhalten beeinflussen kann, aber klassische Stressmarker (Cortisol, HRV) nicht zwingend kurzfristig „mitziehen“.
  • Wichtig ist Agency/Choice: Wenn Pferde Berührung nicht wählen können („forced touch“), fallen Reaktionen messbar ungünstiger aus; Wahlmöglichkeiten sind ein zentrales Welfare-Thema.
  • „Belohnungswert“: Brushing ist in einem Vergleichsdesign kein besonders starker Verstärker gegenüber Futter – relevant, wenn man Putzen als „Bindungsmaßnahme“ überschätzt.

Berührungs-Zonen und -Arten:

  • Widerrist-/präferierte Zonen: Bestimmte Formen des Kratzens am Widerrist sind mit Stressreduktion/HR-Effekten assoziiert (klassische Arbeit zu „preferred grooming site“; neuere Replikationen/Übersichten verweisen darauf).

Praktische Konsequenz: Nicht „Putzen an sich“ ist gut, sondern wie, wo, wie lange, mit welcher Wahlmöglichkeit, und ob das Pferd darin gelernt hat, sich sicher zu fühlen.

5.4 Metabolik (Stoffwechsel) – realistisch bewertet

  • Der Energieumsatz des Pferdes durch Putzen ist vernachlässigbar.
  • Potenzielle metabolische Marker (Laktat, Glukose etc.) werden in Putzeinstellungen kaum sinnvoll erfasst; Thermografie/Blutparameterstudien beziehen sich überwiegend auf Training/Belastung, nicht Putzen.
  • Wenn überhaupt, ist der relevante Weg indirekt: Stressreduktion kann (theoretisch) Stoffwechsel- und Entzündungsachsen beeinflussen – dafür ist die Putzevidenz aber zu dünn; stärkere Daten gibt es eher zu Training/Handling allgemein.

6. Effekte auf den Reiter/Menschen und die Dyade (Beziehung)

6.1 Physiologie & Emotion beim Menschen

Studien zu Human–Horse Interactions zeigen hormonelle und autonome Effekte:

  • In einem Interaktionsdesign stieg Oxytocin bei Pferden nach „standing“ und „rubbing“; Cortisol blieb unverändert – interpretiert als mögliches Bonding-Signal ohne Stressantwort.
  • Es gibt Hinweise auf HRV-Synchronisation bzw. physiologische Kopplung in Mensch–Pferd-Interaktionen, was die Bedeutung von Ruhe, Timing und Körpersprache unterstützt.

Kritisch: Viele dieser Studien haben kleine Stichproben, spezifische Settings (Therapie/EAS), und lassen sich nicht automatisch auf „Putzen zwischen Tür und Angel“ übertragen.

6.2 Beziehung: Putzen als Kommunikation – Chance und Risiko

  • Putzen kann Bindung fördern, wenn es als positive, vorhersehbare, wählbare Interaktion gestaltet wird (z. B. bevorzugte Zonen, Pausen, eindeutige Signale).
  • Putzen kann die Beziehung verschlechtern, wenn es regelmäßig als unangenehm erlebt wird (zu harter Druck, empfindliche Zonen, Festhalten/„Durchziehen“, Schmerzen übersehen). Die Feldliteratur betont dabei auch den Sicherheitsaspekt.

7. Risikoanalyse und häufige Fehler (kritische Punkte)

  1. „Putzen = immer angenehm“ (falsch): Viele Pferde zeigen Abwehr; Ursachen können Schmerz, Hautempfindlichkeit, schlechte Lernerfahrungen, falscher Druck/Werkzeug, oder soziale Unsicherheit sein.
  2. Übersehen von „leiser“ Abwehr: Muskelhartwerden, Schweifschlagen, Hautzucken, Kopf weg, Anspannung – nicht nur Biss/Kick.
  3. Zwang statt Wahl: „Stillhalten müssen“ kann negative Physiologie/Emotion begünstigen.
  4. Putzintensität und Körperstelle nicht angepasst: Widerrist/Schulter häufig „safe bet“, Bauch/Flanke/Innenoberschenkel oft sensibel. (Individuell prüfen.)
  5. Instrument als „Waffe“: harte Striegel/Metallkämme an falschen Stellen sind klassische Konfliktauslöser.

8. Evidenzbasierte Handlungsempfehlung (praktisches Protokoll)

8.1 „Welfare-first“-Putzsequenz (10–25 min)

  1. Kontaktaufnahme & Check-in (30–60 s)
    Ruhig, seitlich, kurze Berührung; auf Anzeichen von Stress/Schmerz achten.
  2. Bevorzugte Zone anbieten (1–2 min)
    Widerrist/Schulter: eher kratzen/streichen als klopfen; Reaktion abwarten.
  3. Funktionales Putzen (5–15 min)
    Grober Schmutz an Sattellage/Gurtlage, Hufe. Druck dosiert, kurze Pausen.
  4. „Consent loops“ einbauen (2–5 min gesamt)
    Wiederholt kurz stoppen: bleibt das Pferd im Kontakt (Annäherung), oder weicht es aus? Bei Ausweichen Zone/Druck ändern. (Agency-Gedanke.)
  5. Optional: beruhigender Abschluss (1–3 min)
    Ruhiges Bürsten/Handkontakt an bevorzugten Arealen.

8.2 Wann „mehr“ sinnvoll ist (und wann nicht)

  • Bei Stress/Schmerzverdacht: Putzen nicht „durchziehen“, sondern Ursache klären (Sattel, Haut, Rücken, Magen, Trainingszustand).
  • Wenn „therapeutische“ Ziele verfolgt werden (Tonus/Beweglichkeit): eher professionelle Massage/Manualtherapie mit klaren Indikationen; die Evidenz hierzu ist getrennt zu betrachten.

9. Schlussfolgerungen

  1. Der sicherste Nutzen von Putzen liegt in Hygiene, Gesundheitskontrolle und Vorbereitung der Ausrüstung – weniger in „nachweisbarer Metaboliksteigerung“.
  2. Psychische Effekte sind am besten belegt, aber nicht automatisch positiv: Viele Pferde erleben Grooming im Alltag als konfliktträchtig; Wahlmöglichkeit, Berührungsart und Zone sind entscheidend.
  3. Muskeln/Faszien: Putzen wirkt primär über Hautsensorik und Kontext (Sicherheit/Bindung). „Faszien lösen“ ist eher ein Thema der Manualtherapie; Putzen kann dorthin überlappen, ist aber nicht gleichzusetzen.
  4. Für die Beziehung Mensch–Pferd ist Putzen ein hochwirksames Kommunikationsfeld – im Guten wie im Schlechten: Es trainiert, ob der Mensch als vorhersehbar, feinfühlig und sicher erlebt wird oder als aversiv/übergriffig.

Wenn Sie möchten, erstelle ich Ihnen daraus noch eine Checkliste (1 Seite) für die Stallpraxis (inkl. Warnsignale, bevorzugte Zonen, Druck-Skala, „Consent loops“) – oder eine wissenschaftliche Literaturliste (vollständige Zitationen im gewünschten Stil: APA/Chicago/juristisch mit Fundstellen).

Literaturliste alphabetisch mit Fundstelle

Nachfolgend eine alphabetisch geordnete Literaturliste mit vollständigen Fundstellen (peer-reviewte Fachaufsätze, Reviews und einschlägige Sammelwerke), beschränkt auf Arbeiten mit direktem Bezug zu Putzen/Grooming, Berührung, Stress, Beziehung Mensch–Pferd, Massage/Faszien. Populärliteratur und praxisnahe Lehrbücher ohne wissenschaftliche Fundierung sind bewusst ausgeklammert.

10. Alphabetische Literaturliste

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Cortisol responses of horses to variations in handling and human contact.
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The Nature of Horses.
New York: Free Press.
(grundlegend zur sozialen Bedeutung von Grooming; kein Experimentaldesign, aber häufig referenziert)

Cozzi, A., Sighieri, C., Gazzano, A., Nicol, C. J., & Baragli, P. (2016).
Post-conflict friendly reunion in a permanent group of horses (Equus caballus).
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Link, K., Pferde putzen, FN-Verlag, Warendorf 2024

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(ältere, aber zentrale Arbeit; begrenzte Stichprobe)

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(relevant methodisch für Stressbewertung; kein Putzen im engeren Sinn)

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(Review; methodisch heterogen, aber für Abgrenzung Putzen ↔ Massage zentral)

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Quantifying aspects of young horses’ temperament: consistency of behavioural variables.
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(09.02.2026)

Autorisiert von Prof. Dr. Burkhard Oexmann, Gattendorf